Einlagen und Schuhe


Olympische Winterspiele 2010

Thüringer Know-how in den Olympischen Dörfern: Bauerfeind war für alle Athleten da, 28.02.2010

Als „Friend of the Games“ betrat die Bauerfeind AG Neuland bei den Olympischen Winterspielen 2010: Erstmals war der thüringische Hilfsmittelhersteller in den Polikliniken der beiden Olympischen Dörfer präsent und für verletzte Athleten aller teilnehmenden Nationen da. Die Olympioniken erhielten Bandagen und Orthesen „Made in Germany“ aus Zeulenroda.

Besonders gefragt in den Olympischen Dörfern in Vancouver und Whistler waren Bauerfeind-Produkte für Knie und Rücken. „Als die Wettbewerbe der Snowboarder und Ski-Freestyler sowie das Eishockeyturnier begannen, stieg die Zahl der Verletzungen messbar“, erklärte Lars Birnbaum, Projektleiter Olympia bei Bauerfeind. Die Nachfrage nach einzelnen Produkten in den Polikliniken wurde schließlich so groß, dass die beiden Bauerfeind-Teams gut eine Woche vor Ende der Spiele zur Sicherheit Nachschub in verschiedenen Größen aus der Firmenzentrale in Zeulenroda anforderten. „Wir wollten keinen verletzten Athleten abweisen müssen und unseren Service bis zum Schluss zu 100 Prozent bieten. Das ist uns einwandfrei gelungen“, resümiert Lars Birnbaum. Die Orthopädietechniker von Bauerfeind konnten dank Nähmaschine auch individuelle Sonderanfertigungen an Produkten oder gar am Equipment der Athleten vornehmen.

Insgesamt kamen bei den diesjährigen Winterspielen knapp 400 Mal Bauerfeind-Produkte im Verletzungsfall oder präventiv zum Einsatz – seien es nun Bandagen und Orthesen oder auch medizinische Kompressionsstrümpfe. Diese gehören auf Flugreisen zumindest bei den meisten deutschen Athleten mittlerweile zur Standardausrüstung. Bauerfeind stattet die deutschen Olympiamannschaften seit 2001 offiziell aus und ist seitdem bei den Spielen stets mit einer orthopädietechnischen Servicestation vor Ort.

„Unsere Bauerfeind-Station im Deutschen Haus in Vancouver war erneut ein bewährter Anlaufpunkt für Sportler und Betreuer, aber natürlich auch für Gäste offen“, berichtet Lars Birnbaum. Politiker, Funktionäre und Wirtschaftsvertreter informierten sich über den Service der Thüringer. Zu den ersten Gästen bei Bauerfeind zählte DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach, der Danny Jordaan, Chef-Organisator der Fußball-WM in Südafrika, dabei hatte. Sporthilfe-Vorstand Werner E. Klatten besuchte das Deutsche Haus und konsultierte das Bauerfeind-Team. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht kam zusammen mit einem überglücklichen Silbermedaillengewinner David Möller vorbei. Der Rennrodler war auch Gast beim internationalen Bauerfeind-Ärztetreffen. Neben der nahezu vollständigen medizinischen Kommission im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nutzten vor allem Mannschaftsärzte und Physiotherapeuten verschiedener Nationen den Termin zum Erfahrungsaustausch. Jack Taunton erinnerte an das erste internationale Bauerfeind-Ärztetreffen im August 2008 in Peking. Den Chefmediziner im kanadischen Organisationskomitee VANOC hatten Produkt- und Servicequalität des thüringischen Hilfsmittelherstellers derart überzeugt, dass er Bauerfeind noch vor Ort eine Partnerschaft für 2010 anbot. Taunton dankte Bauerfeind für das Engagement als „Friend of the Games“. Sein Fazit mit Blick auf die geleistete Arbeit in den beiden Polikliniken: „Es war ein Glücksfall, dass wir uns damals getroffen haben!“

Kontakt:

Simone Gebler
Referentin Unternehmenskommunikation
Bauerfeind AG
Triebeser Straße 16
07937 Zeulenroda-Triebes
Tel. +49 (0) 36628-66-16 35
Fax +49 (0) 36628-66-12 06

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